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Deutsche Unternehmen in Serbien signalisieren größere Vorsicht, behalten jedoch ihr langfristiges Engagement bei

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Heute, am 19.05.2026, haben wir im Pressezentrum in Anwesenheit einer großen Zahl von Journalistinnen und Journalisten die Ergebnisse der neuesten Unternehmensumfrage unter deutschen कंपनien in Serbien vorgestellt. Diese zeigt, dass die Unternehmen weiterhin das langfristige Potenzial Serbiens als Investitionsstandort erkennen – trotz vorsichtigerer Erwartungen und eines herausfordernderen globalen wirtschaftlichen Umfelds.

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Die aktuelle Konjunkturumfrage unter deutschen Firmen in Serbien zeigt, dass sich das Geschäftsumfeld anspruchsvoller gestaltet hat, während das langfristige Vertrauen in Serbien als Investitionsstandort weitgehend erhalten bleibt.

 

Laut der Umfrage für das Jahr 2026 geben 77 % der teilnehmenden Unternehmen an, dass sie sich erneut für Serbien als Investitionsstandort entscheiden würden, verglichen mit 88 % im Vorjahr. Dieser Rückgang spiegelt zwar eine vorsichtigere Investitionshaltung wider, bestätigt jedoch zugleich, dass mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen Serbien weiterhin als relevanten und attraktiven Wirtschaftsstandort sehen.

 

Die Umfrageergebnisse deuten auf wachsende Unsicherheit sowohl im internationalen als auch im inländischen wirtschaftlichen Umfeld hin. Unternehmen bewerten die aktuelle wirtschaftliche Lage kritischer als in den Vorjahren, und die Erwartungen für die kommende Periode fallen deutlich zurückhaltender aus. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse keinen Rückzug deutscher Unternehmen vom serbischen Markt, sondern vielmehr einen vorsichtigeren Ansatz bei Investitionsplanung, Expansion und Personalaufbau in einem Umfeld, das von geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen geprägt ist.

 

„Deutsche Unternehmen in Serbien agieren zunehmend in einem komplexeren internationalen Umfeld, das durch langsameres europäisches Wachstum, geopolitische Unsicherheit, steigende Kosten und Störungen im globalen Handel geprägt ist. Die Umfrage spiegelt Vorsicht und Realismus wider, jedoch keinen Vertrauensverlust in Serbien als Wirtschaftsstandort“, erklärte Filip Simović.

 

Trotz des vorsichtigeren Ausblicks bestätigt die Umfrage auch mehrere wichtige Stärken des serbischen Investitionsumfelds. Deutsche Unternehmen heben weiterhin Serbiens geografische Lage, die Verfügbarkeit und Qualität der Arbeitskräfte sowie die wettbewerbsfähigen Betriebskosten als zentrale Standortvorteile hervor. Mehr als 900 Unternehmen mit deutschem Kapital sind derzeit in Serbien tätig und beschäftigen rund 80.000 Menschen, während der bilaterale Warenhandel im Jahr 2025 über 10 Milliarden Euro betrug. Mit einem Wachstum von 7,4 % im Jahr 2025 entwickelte sich der Handel zwischen Deutschland und Serbien dreimal schneller als der gesamte deutsche Außenhandel mit der Welt (2,5 %).

 

Auf Unternehmensebene fallen die Ergebnisse stabiler aus, als es die allgemeine wirtschaftliche Einschätzung vermuten lässt. Die Mehrheit der Unternehmen erwartet stabile Geschäftsergebnisse, Beschäftigungsniveaus und Investitionstätigkeit, während ein bedeutender Teil weiterhin Wachstum und Expansion plant.

 

Die Umfrage zeigt zudem klar die Bereiche auf, in denen Unternehmen weiteren Fortschritt erwarten. Rechtssicherheit, Planbarkeit der Wirtschaftspolitik, Effizienz der öffentlichen Verwaltung, Transparenz im öffentlichen Beschaffungswesen sowie politische und gesellschaftliche Stabilität zählen weiterhin zu den wichtigsten Themen für Investoren. Unternehmen betonen außerdem die Bedeutung der weiteren Annäherung Serbiens an die Europäische Union für langfristige Geschäftssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.

 

„Diese Ergebnisse sollten nicht nur als Bewertung des aktuellen Geschäftsklimas verstanden werden, sondern auch als konstruktiver Fahrplan für weitere Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit Serbiens stärken und zukünftiges Investitionswachstum unterstützen können“, so der Präsident der Kammer abschließend.

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