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Thema 90/180 und Berufskraftfahrer beim Wirtschaftsforum in Berlin angesprochen

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Die Frage der Anwendung der 90/180-Regelung und ihrer Auswirkungen auf Berufskraftfahrer aus dem Westbalkan war eines der Themen im Austausch mit der Wirtschaftsgemeinschaft in Berlin am 3. September. Die AHK Serbien wird dieses Thema weiterhin über ihre Kanäle aufgreifen und auf dessen weitreichende Bedeutung für die Kontinuität europäischer Lieferketten sowie für die Geschäftstätigkeit von Unternehmen hinweisen.

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90/180 für Berufskraftfahrer: Eine Transportfrage wird zur Frage europäischer Lieferketten

 

AHK Serbien ruft Unternehmen aus der EU auf, sich an der Suche nach einer praktikablen Lösung zu beteiligen

 

Die AHK Serbien setzt sich weiterhin für die Entwicklung einer Lösung für das Problem der 90-Tage-Aufenthaltsbegrenzung von Berufskraftfahrern aus dem Westbalkan im Schengen-Raum ein.

 

Das Thema wurde auch im Rahmen der Veranstaltung „Berliner Wirtschaftsgespräche“ am 3. September in Berlin aufgegriffen, wo der Präsident der AHK Serbien, Filip Simović, auf die Folgen hinwies, die dieses Problem für Unternehmen, Transportströme und Lieferketten haben kann.

 

Auch wenn das Problem auf den ersten Blick vor allem Berufskraftfahrer und den Transportsektor betrifft, können die Auswirkungen weit darüber hinausreichen.

Berufskraftfahrer aus dem Westbalkan verbinden täglich Unternehmen der Region mit den Märkten der Europäischen Union. Ihre Arbeit ist Teil der Infrastruktur, auf der grenzüberschreitende Lieferketten, Produktion und Handel basieren.

Einschränkungen, die ihre Arbeit erschweren, können sich daher unmittelbar auf die Zuverlässigkeit des Transports, Lieferzeiten, Produktionsplanung und Geschäftskosten auswirken.


 

Der Januar hat das potenzielle Ausmaß der Folgen deutlich gemacht

 

Im Januar 2026 kam es, nachdem keine Lösung für die Frage der 90/180-Regelung gefunden worden war, zu Blockaden des Güterverkehrs an Grenzübergängen in Serbien und anderen Ländern des Westbalkans.

Die Blockade in Serbien begann am 26. Januar und endete nach fünf Tagen am 30. Januar.

Die Erfahrungen aus dem Januar haben gezeigt, wie schnell ein Problem, das zunächst nur einen einzelnen Sektor betrifft, zu einem regionalen Problem mit direkten Auswirkungen auf Unternehmen und Handelsströme werden kann.

Die erneute Ankündigung von Blockaden für den 14. September stellt daher ein ernstzunehmendes Risiko für Unternehmen dar, die auf den grenzüberschreitenden Transport zwischen dem Westbalkan und der EU angewiesen sind.


 

Ein praktikabler und umsetzbarer Rahmen ist erforderlich

 

Die AHK Serbien unterstützt die Suche nach einer Lösung, die den besonderen Arbeitsbedingungen von Berufskraftfahrern Rechnung trägt, die im Rahmen ihrer Tätigkeit täglich die Außengrenzen der EU überqueren.

Die Wirtschaft benötigt ein verlässliches und planbares System, das die Kontinuität von Transport und Geschäftstätigkeit gewährleistet, während gleichzeitig an einer langfristigen europäischen Lösung gearbeitet wird.

 

Wie Filip Simović, Präsident der AHK Serbien, betont:

 

„Wenn wir einem Berufskraftfahrer die Möglichkeit nehmen, seinen Beruf kontinuierlich auszuüben, stoppen wir nicht nur einen einzelnen Lkw. Wir riskieren, die gesamte Wertschöpfungskette zu beeinträchtigen, die Fabrik, Zulieferer, Transport und Endkunden miteinander verbindet. Deshalb ist dies längst nicht mehr nur eine Transportfrage. Es ist eine Frage der Kontinuität der europäischen Wirtschaft.“


 

Aufruf an europäische Unternehmen, sich einzubringen

 

Die AHK Serbien ruft insbesondere Unternehmen aus der Europäischen Union, deren Zentralen, Geschäftspartner und Kunden, die Transportkapazitäten aus dem Westbalkan nutzen, dazu auf, sich der Initiative anzuschließen und die Bemühungen der Wirtschaftsgemeinschaft zur Lösungsfindung zu unterstützen.

Unternehmen können ihre Zentralen und Partner in der EU auf die konkreten Auswirkungen der bestehenden Regelung auf ihr Geschäft aufmerksam machen und der Europäischen Kommission Botschaften und Unterstützungsbriefe übermitteln, die zur Lösungsfindung beitragen.

Die AHK Serbien wird das Thema weiterhin gegenüber den zuständigen Institutionen vertreten und über ihr Netzwerk den Austausch zwischen Unternehmen und Entscheidungsträgern fördern.


 

Ein zuverlässiger grenzüberschreitender Transport ist nicht nur eine Frage der Logistik. Er ist eine der Grundvoraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft.

 

Unternehmen, die die Initiative unterstützen oder die konkreten Auswirkungen der aktuellen Regelung auf ihre Geschäftstätigkeit mitteilen möchten, können sich unter membership@ahk.rs an die AHK Serbien wenden.

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