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Neue Grenzblockaden ab dem 14. April, Dienstag nach den orthodoxen Osterfeiertagen, angekündigt

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Heute gab der serbische Unternehmensverband der internationalen Straßengütertransporteure (PUMEDTRANS) bekannt, dass neue Grenzblockaden am 14. April – dem Dienstag, unmittelbar nach den orthodoxen Osterfeiertagen – wieder aufgenommen werden könnten, falls bis dahin keine Lösung in Bezug auf die 90/180 Tage Regelung für Lkw Fahrer aus den Westbalkanländern gefunden wird.

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Zudem wurde uns mitgeteilt, dass diesmal auch die Bahnterminals blockiert werden sollen. Vergleichbare Grenzblockaden in anderen Westbalkanländern könnten sogar früher beginnen.

 

Der Rat der europäischen Wirtschaftsverbände und Handelskammern (CEBAC) hat der Europäischen Kommission bereits den Vorschlag unterbreitet, die Einführung des digitalen Entry/Exit Systems (EES) für Lkw‑Fahrer aus dem Westbalkan zu verschieben, um mehr Zeit zur Identifizierung einer tragfähigen Lösung zu ermöglichen. Die Deutsch‑Serbische Wirtschaftskammer unterstützt diesen Vorschlag als Mitglied von CEBAC, da derzeit keine andere kurzfristige Lösung realistisch erscheint.

 

Wir haben unsere Mitglieder, ihre Partner und Kunden darüber hinaus ermutigt, der Europäischen Kommission eigene Schreiben – unter Verwendung der über den angegebenen Link bereitgestellten Vorlage (Download button) – auf ihrem Firmenbriefbogen und mit autorisierter Unterschrift zu übermitteln.

Vorlage für ein Schreiben an die Generaldirektionen der Europäischen Kommission

Eine aktuelle Umfrage unter AHK‑Mitgliedern in Serbien zeigte, dass – unter Berücksichtigung vertraglicher Strafzahlungen – die täglichen Kosten für deutsche Unternehmen, die in Serbien tätig sind, bis zu 100 Millionen Euro pro Tag der Blockaden erreichen könnten. Zudem sahen sich die deutschen Zentralen gezwungen, Notfallpläne zu aktivieren und Projekte aus den Westbalkanländern in andere Staaten zu verlagern, um ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Kunden zu erfüllen.

 

Wir appellieren erneut an alle Beteiligten – insbesondere an die Europäische Kommission –, eine kurzfristige Lösung zu finden, idealerweise vor dem 14. April, um erneute Störungen der Lieferketten zwischen der Europäischen Union und dem Westbalkan zu verhindern.

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