Konjunktur- und Standortumfrage Serbien 2016

Die Ergebnisse der 11. Konjunkturumfrage der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer präsentieren und kommentierten Martin Knapp, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer, Dr. Ronald Seeliger, Präsident der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer und Geschäftsführer der Hemofarm a.d. und der deutsche Botschafter, Herr Axel Dittmann, auf der Pressekonferenz am 27.06.2016.

Nach Ansicht der befragten Teilnehmer über die Geschäftsbedingungen in Serbien, bewerteten die Unternehmen ihr eigenes Business besser als die allgemeine Wirtschaftslage. Sie weisen auf die Mängel in der Bekämpfung von Korruption und Kriminalität sowie Mängel in der Effizienz der öffentlichen Verwaltung und die Bereitstellung von Rechtssicherheit. Auf der anderen Seite, abgesehen von den positiven Erwartungen hinsichtlich des eigenen Businesses und der Zufriedenheit mit der Arbeitskraft, würden 90 % der befragten Unternehmen wieder in Serbien investieren.

Die Umfrage ergab, dass sich die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Serbien in 2016 im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert hat: im vergangenen Jahr erwarteten nur 10 % der befragten Unternehmen eine Verbesserung im laufenden Jahr, während die Erwartungen für eine bessere wirtschaftliche Lage in diesem Jahr etwas höher sind (23%). Auf der anderen Seite glauben 2/3 der Befragten, dass die wirtschaftliche Situation in diesem Jahr unverändert bleibt.

In der Beurteilung der verschiedenen Faktoren, die auf die wirtschaftliche Lage eine Auswirkung haben, die durchschnittlich schlechteste Beurteilung haben folgende Faktoren bekommen: Kampf gegen die Korruption und die Kriminalität, Effizienz der öffentlichen Verwaltung, Rechtssicherheit, Steuersystem und Steuerverwaltung sowie die Transparenz bei öffentlichen Ausschreibungen. Als befriedigend wurden Faktoren in Bezug auf den Arbeitsmarkt benotet: serbische und deutsche Unternehmen sind zufrieden mit der Produktivität und Motivation der Arbeitskraft, mit ihrer Qualifikation und akademischer Ausbildung sowie mit der allgemeinen Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal und den dazugehörigen Kosten.

Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage 2016 können Sie der Präsentation entnehmen.

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