Aktuelle GTAI-Berichte

 

 

Wirtschaftsausblick Juni 2017 - Serbien 

Belgrad (GTAI) - Serbiens konjunktureller Aufschwung setzt sich fort. Wetterbedingt blieb das Wirtschaftswachstum im 1. Quartal 2017 zwar hinter den Erwartungen zurück. Ein Zuwachs im Bereich von 3% gilt für das Gesamtjahr aber nach wie vor als erzielbar. Dafür sorgt vor allem die anhaltend robuste Auslandsnachfrage. Einen wichtigen Beitrag steuern zudem die Investitionen bei, die erneut spürbar zulegen. Den Aufwärtstrend trägt zudem die private Nachfrage. 

Produktmärkte in Serbien (Juni 2017) 

Belgrad (GTAI) - Das Konjunkturhoch sorgt auf zahlreichen Produktmärkten für mehr Nachfrage. Serbiens Wirtschaftswachstum um 3% lässt 2017 beispielsweise den Maschinenabsatz ansteigen. Die Verkäufe fabrikneuer Pkw steuern das zweite Jahr in Folge auf ein markantes Absatzplus zu. Nach Negativrekorden in den Vorjahren dürfte der Bausektor wieder Zuwachs erzielen. Seine Auftragslage jedenfalls hat sich im Zuge des Aufschwungs deutlich gebessert. 

Wirtschaftsstruktur und -chancen - Serbien

Belgrad (GTAI) - Serbiens Wirtschaft durchläuft weiterhin einen tiefgreifenden Strukturwandel. Die einstige Stärke des Maschinenbaus und bestimmter Sparten der Schwerindustrie ist verblasst. Als wichtigste Sparte des verarbeitenden Gewerbes gilt mittlerweile neben der Petrochemie die Nahrungsmittelbranche. Zudem wird das Land dank seiner günstigen Produktionskosten verstärkt als verlängerte Werkbank genutzt. Dies schlägt sich auch in der Warenstruktur des Außenhandels nieder.

Lohn- und Lohnnebenkosten - Serbien

Belgrad (GTAI) - Serbien bleibt für die Ansiedlung ausländischer Akteure im Bereich Produktion ein interessanter Standort. Mit einem Bruttodurchschnittslohn von zuletzt umgerechnet 534 Euro pro Monat gilt das Land in der Region Westbalkan als konkurrenzfähig. Trotz rückläufiger Erwerbslosigkeit sind Arbeitskräfte vielerorts ausreichend verfügbar. Deren fachliche Qualifikation erfüllt nicht immer die Erwartungen. Es gibt Ansätze, das duale Modell der Berufsausbildung anzuwenden. (Kontaktanschriften)

Deutsche Exporteure bleiben in Serbien erfolgreich

Belgrad (GTAI) - Der bilaterale Handel Serbiens mit Deutschland wächst stetig. Der Warenaustausch legte Destatis zufolge 2016 zum siebten Mal in Folge zu. Dabei stiegen die deutschen Ausfuhren nach Serbien um gut 7% und übertrafen erstmals die Marke von 2 Mrd. Euro. Noch temporeicher expandierten mit 17% Deutschlands Bezüge aus Serbien auf knapp 1,7 Mrd. Euro. Bestimmend sind Waren aus den Bereichen Elektrotechnik und Automotive.

Serbischer Außenhandel wächst 2016 erneut

Belgrad (GTAI) - Serbiens Außenhandel knüpfte 2016 an das gute Abschneiden im Vorjahr an. Dabei entwickelten sich die Ausfuhren erneut temporeicher als die Einfuhren. Fast 30% der für Abnehmer im Ausland bestimmten Waren gehen auf das Konto von 15 lokal produzierenden Firmen. Mit der EU-28 bestritt Serbien 2016 gut 63% der Importe und rund 66% der Exporte. Wichtigste Handelspartner des Landes sind Deutschland und Italien. Die Warengruppe Straßenfahrzeuge ist im- wie exportseitig führend.

Serbische Großstadt Novi Sad investiert in Kulturbauten

Belgrad (GTAI) - Die serbische Stadt Novi Sad verwirklicht in den nächsten Jahren mehrere Bauvorhaben mit kulturellem Bezug. Der Hintergrund: Die zweitgrößte Kommune des Landes wurde im Herbst 2016 von einem EU-Gremium als eine von drei Kulturhauptstädten Europas für das Jahr 2021 ausgewählt. Ein kreatives Jugendzentrum und eine kombinierte Musik- und Ballettschule bilden Schwerpunkte im Projektportfolio. Außerdem sind zahlreiche kleinteilige Vorhaben vorgesehen. (Kontaktanschrift)

Serbien sucht Betreiber für Belgrader Flughafen

Belgrad (GTAI) - Serbien setzt für Finanzierung, Entwicklung, Unterhalt und Betrieb des Flughafens der Hauptstadt Belgrad auf ein Betreibermodell. Die international offene Suche nach einem Konzessionär lief Mitte Februar 2017 an. In einem ersten Schritt müssen potenzielle Bieter zunächst innerhalb von 15 Tagen ihr Interesse bekunden. Die Frist läuft in der letzten Februar-Dekade ab. Die Laufzeit der Konzession soll 25 Jahre dauern. Ihr geschätzter Gesamtwert 713 Mio. Euro betragen. (Kontaktanschrift)

Neues Skigebiet für Serbiens Südwestregion geplant

Belgrad (GTAI) - Serbien erhält voraussichtlich ein neues Skigebiet. Investor ist das staatliche Unternehmen Skijalista Srbije, das bereits drei Skizentren im Land betreibt. Die Pläne für das Golija-Gebirge sehen zunächst mehrere Pisten mit Seilbahnen und Lift vor. Für einen nachhaltigen Erfolg des neuen Skiareals müssen zudem die Übernachtungskapazitäten im Umland deutlich aufgestockt werden. Auch Verkehrsanbindung und Versorgungsinfrastruktur sind spürbar zu verbessern. (Kontaktanschriften)

Serbiens Exporte legen stärker als Importe zu

Belgrad (GTAI) - Serbien erzielt seit mehreren Jahren steigende Umsätze im Außenhandel. Eine wichtige Rolle spielt die zunehmende Verflechtung der Wirtschaft des Landes mit dem EU-Binnenmarkt. Schon heute entfallen auf diesen Wirtschaftsraum jeweils mehr als 60% der serbischen Im- und Exporte. Deutschland bildet das Hauptlieferland. Die meisten serbischen Exporte gehen nach Italien; Deutschland stellt den zweitwichtigsten Abnehmer. Maschinen und Fahrzeuge setzen einfuhr- wie ausfuhrseitig die Hauptakzente.

Branche kompakt: Serbiens Bauwirtschaft lässt Krisenmodus hinter sich

Belgrad (GTAI) - Serbiens in der jüngeren Vergangenheit stark gebeutelte Baukonjunktur setzte 2016 den im Jahr zuvor eingeschlagenen Erholungskurs fort. Der Wert der im Land erbrachten Bauleistungen übertraf nach den ersten drei Quartalen 2016 das entsprechende Vorjahresniveau real um 9,3%. Beobachter führen diesen Trend in erster Linie auf eine Reihe größerer Infrastrukturprojekte zurück. Aber auch der Hochbau steuert wieder Wachstumsimpulse bei.

Wirtschaftsausblick Winter 2016/17 - Serbien

Belgrad (GTAI) - Serbiens konjunktureller Aufschwung setzt sich weiter fort. Ein Wirtschaftswachstum von 3% gilt 2017 als möglich. Wichtige Impulse gibt einmal mehr die robuste Auslandsnachfrage nach Waren. Auch steuern die Investitionen dank einiger Großprojekte im Land auf ein deutliches Plus hin. Den Aufwärtstrend fördert zudem, dass die private Nachfrage dank realer Einkommenszuwächse wieder angesprungen ist.

Produktmärkte in Serbien 2017

Belgrad (GTAI) - Die bessere Konjunktur in Serbien schafft auf zahlreichen Produktmärkten mehr Nachfrage. Als beispielhaft dafür gelten fabrikneue Pkw. Nach 2016 mit einer Steigerungsrate von rund 20% sehen hier die Verkäufer auch 2017 einem satten Absatzplus entgegen. Genauso wie dem Fahrzeuggeschäft, das sich zuvor mehrere Jahre am Stück immer neue Negativrekorde hinzunehmen hatte, war es auch dem Bausektor ergangen. Dessen Auftragslage hat sich nun im Zuge des Aufschwungs deutlich gebessert.

SWOT-Analyse - Serbien

Belgrad (GTAI) - Serbien zählt zu den wichtigsten Märkten in Südosteuropa. Seine gute logistische Anbindung und wettbewerbsfähige Löhne machen den Standort vor allem für Zulieferaktivitäten interessant. Mittelfristig verfügt das Land über eine realistische Perspektive auf einen Beitritt zur EU.

Branche kompakt: Serbien erwartet bei Medizintechnik leicht steigende Verkäufe

Belgrad (GTAI) - Der Bedarf des serbischen Gesundheitssektors bei Medizintechnik ist hoch. Für potenzielle Kunden im öffentlichen Bereich galt jedoch lange Zeit ein Spardiktat. Mittlerweile erholt sich die Wirtschaft wieder und verspricht ein schrittweises Wiederanziehen des Absatzes. Verkaufspotenzial bieten auch zahlreiche Privatpraxen und -kliniken. Einfuhren bestimmen das Sortiment. Deutsche Fabrikate belegen in der Lieferstatistik nach den USA den zweiten Platz.

Serbiens Telekomanbieter investieren in Netzausbau

Belgrad (GTAI) - Serbiens Telekomsektor setzt auf moderne Technologielösungen. Denn die Nachfrage nach hochwertigen Datenverbindungen nimmt stark zu. Allein der Marktführer im Bereich Festnetz, Telekom Srbija, investiert 150 Mio. Euro in den nächsten Jahren. Beim aktuellen Trend, hin zu Paketlösungen, die Festnetz und Internet vereinen, spielt das Unternehmen eine Vorreiterrolle. Im Mobilfunk treiben die Betreiber nationaler Netze die Aufrüstung ihrer Kapazitäten mit 4G-Technik voran. (Internetadressen)

Serbien setzt zunehmend auf moderne IKT-Lösungen

Belgrad (GTAI) - Moderne Lösungen des Bereichs Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) finden auch in Serbien immer stärkere Verbreitung. In fast jedem Unternehmen kommen mittlerweile Computer zum Einsatz. Ähnlich umfassend wird in der serbischen Geschäftswelt das Internet genutzt. Im Unterschied dazu hat der Fortschritt im Bereich IKT längst noch nicht Einzug in allen Privathaushalten gehalten. Ihr Versorgungsgrad dürfte sich im Zuge absehbarer Einkommensverbesserungen aber schrittweise erhöhen.

Serbiens Wirtschaft erzielte 2015 wieder mehr Gewinne

Belgrad (GTAI) - In Serbien dominierten 2015 wieder Unternehmensabschlüsse mit schwarzen Zahlen. Dies ergab eine Studie zu den Eckdaten von gut 90.000 Unternehmen. Der gesamtwirtschaftliche Aufwärtstrend dürfte anhalten. In den letzten Jahren glich die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) einer Berg- und Talfahrt. Entsprechend war der geschäftliche Erfolg der lokal agierenden Firmen starken Schwankungen ausgesetzt.

Branche kompakt: Absatzmarkt für Maschinenbau expandiert in Serbien in kleinen Schritten 

Belgrad (GTAI) - Der Modernisierungsbedarf in Serbiens Wirtschaft bleibt beträchtlich. Davon profitieren nach einer längeren impulsarmen Zeit nun auch Anbieter von Maschinen und Anlagen. Die Importe, zu denen Deutschland den größten Beitrag liefert, steuern 2016 erneut auf einen leichten Zuwachs zu. Absatzpotenzial bietet derzeit vor allem der Ausbau der Energieinfrastruktur. Hier wie auch in anderen Bereichen stammen die Ausrüstungen überwiegend aus dem Ausland, da die lokale Konkurrenz überschaubar ist. 

Vertrieb und Handelsvertretersuche - Serbien

Belgrad (GTAI) - Serbiens Einzelhandel findet nach längeren Umsatzrückgängen in die Wachstumsspur zurück. Leichte reale Zugewinne bei den Einkommen stimulieren den Konsum der Bevölkerung. Zwei große ausländische Ketten sind marktbeherrschend. Mit Spannung wird dem 2017 anstehenden Markteinstieg von Lidl entgegengesehen. Ausländische Firmen benötigen für eine erfolgreiche Tätigkeit gute Handelsvertreter und Partner, die aktiv gefördert werden sollten. (Kontaktanschriften) 

Deutsche Exporteure gewinnen in Serbien Marktanteile hinzu

Der bilaterale Handel Serbiens mit Deutschland bleibt auf Expansionskurs. Der Warenaustausch legte 2015 das sechste Jahr in Folge zu. Dabei stiegen deutschen Exporte nach Serbien um 16,0% und verfehlten die Marke von 2,0 Mrd. Euro nur knapp. Ähnlich temporeich entwickelten sich die Importe: Der Wert der serbischen Lieferungen nach Deutschland betrug gut 1,4 Mrd. Euro, womit er das Vorjahresergebnis um 13,4% übertraf. Elektrische Ausrüstungen sind bestimmend.

Serbiens Außenhandel legt weiter zu

Serbiens Außenhandel erhält weiterhin Rückenwindwind. Im- wie Exporte knüpften im 1. Halbjahr 2016 an das gute Abschneiden im Vorjahr an. Dabei wuchsen die Ausfuhren etwas temporeicher als die Einfuhren. Knapp ein Viertel aller für Abnehmer im Ausland bestimmten Waren stammt von zehn lokal produzierenden Unternehmen. Die Verflechtung mit dem EU-Binnenmarkt ist beachtlich: 2015 stammten gut 62% aller Importe aus der EU-28; bei den Exporten betrug der Anteil knapp 66%.

Merkblatt über gewerbliche Wareneinfuhren - Serbien

Das Zollmerkblatt Serbien bietet deutschen Exporteuren einen Überblick über die aktuellen Zoll- und Einfuhrbestimmungen des EU-Beitrittskandidaten. Neben einer Darstellung handelspolitischer Rahmenbedingungen enthält die Broschüre Details zu Zollverfahren, Warenbegleitpapieren, Einfuhrabgaben sowie den Verboten und Beschränkungen. Das Zollmerkblatt Serbien können Sie kostenlos nach vorheriger Registrierung downloaden unter www.gtai.de/zollmerkblaetter.

Branche kompakt: Serbiens Kfz-Markt wächst nach Durststrecke wieder

In Serbien hat der Absatz fabrikneuer Pkw 2015 die Talsohle durchschritten. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Zuwachs nach Stückzahlen bei gut 12%. Der positive Trend dürfte 2016 anhalten. Die lokale Produktion steht überwiegend im Zeichen von Fiat, der Ausstoß des Werks sank jedoch zuletzt. Das Westbalkanland bleibt als Standort für die Zulieferindustrie gefragt. Deren Kunden sind neben der lokalen Fabrik von Fiat zahlreiche Pkw-Montagewerke in Mitteleuropa.

In Serbien ziehen Pkw-Verkäufe wieder an

Der Absatz fabrikneuer Pkw (einschließlich leichter Nutzfahrzeuge) hat in Serbien im vergangenen Jahr erstmals seit 2008 wieder zulegen können. Mit 22.685 Fahrzeugen, die 2015 einen Käufer fanden, ergab sich gegenüber dem Vorjahresniveau eine Verbesserung von 12,1%. Das Gros der gängigsten Marken stammt aus Montagewerken in der EU. Hinzu kommen der russische Lada Niva und ein lokal gefertigtes Fiat-Modell. Letzteres bleibt zudem ein bestimmendes Element der serbischen Fahrzeugexporte.

Verhandlungspraxis kompakt - Serbien

Serbien strebt mittelfristig den Beitritt zur EU an. Dort sehen auch große Teile der Bevölkerung ihre Zukunft; gleichzeitig bleibt vielen Serben aber auch die traditionell enge Beziehung zu Russland wichtig. Das Interesse an Deutschland ist groß, was das Knüpfen wirtschaftlicher Kontakte erleichtert. Kenntnisse über das Land und zu Eigenheiten der Menschen schaffen einen Vorteil bei Geschäftsverhandlungen. Politische Themen sollten außen vor bleiben

Kreditvergabe und Zahlungsmoral - Serbien

Kredite in Serbien sind überwiegend in Euro oder anderen Fremdwährungen fakturiert. Unternehmensfinanzierungen vor Ort sind möglich, werden jedoch durch ein im Vergleich zur Eurozone recht hohes Zinsniveau und einen beträchtlichen Anteil notleidender Kredite im Portfolio der Banken erschwert. Die Zahlungsfristen in der Wirtschaft fielen 2015 mit durchschnittlich 141 Tagen recht lang aus. Bonitätsauskünfte sind recht einfach zu erhalten, teilweise auch kostenfrei.

Serbien sucht Partner für neues Gas-und-Dampf-Kraftwerk

In der serbischen Stadt Pancevo hat der geplante Bau eines gasbefeuerten Kraftwerks konkrete Züge angenommen. Kurz vor dem Jahreswechsel 2015/16 wurde ein Verfahren für die Vorauswahl potenzieller Interessenten zur Errichtung einer schlüsselfertigen Gas-und-Dampf-Kombianlage gestartet. Das in Pancevo mit einem Petrochemie-Komplex ansässige Unternehmen NIS will schon seit längerem seine Versorgung mit Prozessdampf und Strom in die eigenen Hände nehmen.

Branche kompakt: Serbiens Nachfrage nach Medizintechnik wächst nur langsam

Belgrad (gtai) - Der Bedarf des serbischen Gesundheitssektors an Medizintechnik ist hoch. Die Nachfrage der öffentlichen Akteure hinkt dem jedoch wegen unzureichender Finanzierungsmöglichkeiten stark hinterher. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Privatpraxen und -kliniken, sodass langfristig mit leichten Zuwachsraten im Markt zu rechnen ist. Die Inlandsproduktion ist gering. Importe bestimmen das Angebot. Dabei zählt Deutschland zu den führenden Lieferländern.

Branche kompakt - Bauwirtschaft - Serbien, 2015 

Belgrad (gtai) - Serbiens Bausektor scheint sich 2015 weiter zu stabilisieren. Wichtige Kennziffern wie die erbrachten Bauleistungen und die neu erteilten Baugenehmigungen entwickelten sich zuletzt positiv. Ein durchgreifender Aufschwung dürfte aber noch einige Zeit auf sich warten lassen. Dieser ist jedoch vonnöten, um dem hohen Nachholbedarf im Land gerecht zu werden. Schwerpunkte im aktuellen Auftragsportfolio bilden der Neu- und Ausbau von Verkehrswegen sowie mehrere Wohn-/Geschäftskomplexe in Belgrad.

Branche kompakt - Recycling- und Entsorgungswirtschaft - Serbien, 2015 

Belgrad (gtai) - Serbiens Abfallsektor steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Mit dem langfristigen Ziel, der EU beizutreten, sind auch deren Umweltstandards landesweit umzusetzen. Die nationale Müllstrategie basiert auf rund zwei Dutzend regionaler Abfallwirtschaftszentren. Etwa die Hälfte ist fertig oder nimmt Gestalt an. Der auch weiterhin bestehende Ausrüstungsbedarf verspricht Technikanbietern recht gute Geschäftschancen. Zudem sind erfahrene Partner für Betreibermodelle gefragt.

Branche kompakt - Maschinenbau und Anlagenbau - Serbien, 2015

Serbiens Wirtschaft hat einen hohen Modernisierungsbedarf. Für Anbieter von Maschinen und Anlagen wird das daraus resultierende Potenzial jedoch erst mittel- bis langfristig zum Tragen kommen. Entsprechend prägt beim Import von Investitionsgütern weiterhin Zurückhaltung das Bild. Chancen für Zulieferungen bieten der Ausbau der Energieinfrastruktur und Aktivitäten im Bergbau sowie der Automobilbranche.

Serbiens Außenhandel 2014 leicht gestiegen

Trotz eines gesamtwirtschaftlichen Wachstumsknicks konnte der serbische Außenhandel 2014 minimal zulegen. Dabei fiel die Zunahme der Ausfuhren etwas stärker aus als die Importe, weshalb sich das Defizit der Handelsbilanz weiter verringerte. Serbien wickelt mittlerweile fast zwei Drittel seines Außenhandels mit der EU ab. Der bilaterale Handel mit Deutschland hat sich 2014 intensiviert. Nach Serbien gelangen vorwiegend Vorprodukte, die nach erfolgter Verarbeitung zurückgehen.

Belgrad muss sich auf starken Zuzug vorbereiten

Serbiens Hauptstadt Belgrad steht vor großen Aufgaben. Angesichts der erwarteten Bevölkerungszunahme werden deutlich mehr Wohnungen benötigt. Die Trinkwasserversorgung muss ausgebaut werden. In Planung sind auch mehrere Kläranlagen. Das Abfallmanagement soll ein privater Partner übernehmen. Auf der Agenda stehen zudem eine U-Bahn sowie der Ausbau von Bypässen für Straße und Schiene, um die Stadt beim Transitverkehr zu entlasten.

Investitionsklima und -risiken - Serbien

Serbien gilt als interessanter Investitionsstandort. Gut 24 Mrd. Euro ausländische Direktinvestitionen flossen in den vergangenen Jahren ins Land. Dessen Attraktivität kommt vor allem in den Lohnkostenvorteilen zum Ausdruck. Dem stehen jedoch einige Unzulänglichkeiten gegenüber. Eine Umfrage der AHK Serbien identifiziert folgende Problemfelder: Rechtssicherheit, Transparenz bei öffentlichen Aufträgen, Bürokratie, Berechenbarkeit der Wirtschaftspolitik und Korruption.

Branche kompakt - Kfz-Industrie und Kfz-Teile - Serbien, 2015

In Serbien ist der Pkw-Absatz weiterhin rückläufig. Im Jahr 2014 wurden nur noch 20.240 Neuwagen verkauft, gegenüber dem Hoch von 2008 mit 57.255 Wagen ein regelrechter Absturz um nahezu 65%. Für 2015 ist bestenfalls mit einer Stabilisierung auf diesem niedrigen Niveau zu rechnen. Andererseits ist das Land zunehmend als Standort für die Zulieferindustrie gefragt. Die Kunden für deren Produkte sind neben einem lokalen Fiat-Werk zahlreiche Autofabriken in Mitteleuropa.

Kaufkraft und Konsumverhalten - Serbien

Der private Verbrauch zeigt in Serbien kaum Zug nach oben. Die Einkommen der Bevölkerung treten überwiegend auf der Stelle oder gehen sogar zurück. Bei den Gehältern im öffentlichen Dienst und bei den Renten setzte die Regierung 2014 den Rotstift an. Lebensmittel sind mit 38% der wichtigste Posten in der Struktur der Haushaltsausgaben. Mittel- bis langfristig wird der große Nachholbedarf bei zahlreichen Konsumgütern aber wieder für bessere Absatzchancen sorgen.

Serbien schiebt Privatisierung von Telekom Srbija an

Serbien nimmt 2015 einen neuen Anlauf für den Verkauf des bedeutendsten Anbieters von Telekommunikationsdiensten des Landes, Telekom Srbija. Dazu soll später im Jahr ein vom Umfang her noch nicht definiertes Aktienpaket auf den Markt gelangen. Seit Anfang Februar 2015 läuft nun per Tender die Suche nach einem Berater, der den Privatisierungsprozess vorbereiten und begleiten soll. Die Frist zur Abgabe entsprechender Gebote läuft für Interessenten am 6.3.15 ab.

Serbiens Hauptstadt krempelt ihre Müllentsorgung grundlegend um

In der serbischen Abfallwirtschaft nimmt das mit Abstand größte Einzelprojekt des Landes 2015 endlich konkrete Formen an. Seit dem 9.1.15 läuft die Suche nach Interessenten für eine öffentlich-private Partnerschaft zur Entsorgung und Behandlung von Haushalts- und Industrieabfällen in der Hauptstadt Belgrad. Schätzungen zufolge summieren sich die Kosten zur Umsetzung des damit verbundenen Maßnahmenpakets auf rund 250 Mio. Euro.

Branche kompakt - Medizintechnik - Serbien, 2014

Der Bedarf des serbischen Gesundheitssektors bei Medizintechnik ist hoch. Die Nachfrage der öffentlichen Akteure hinkt dem jedoch wegen unzureichender Finanzierungsmöglichkeiten stark hinterher. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Privatpraxen und -kliniken, sodass langfristig mit leichten Zuwachsraten im Markt zu rechnen ist. Die Inlandsproduktion ist gering. Importe bestimmen das Angebot. Dabei zählt Deutschland zu den führenden Lieferländern.

Verhaltene Nachfrage nach Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen in Serbien

Belgrad (gtai) - Das Absatzpotenzial auf dem serbischen Markt für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen ist aktuell überschaubar. Mögliche Abnehmer sind aufgrund finanzieller Engpässe gezwungen, ihre Investitionsentscheidungen zu verschieben. Mittelfristig wird die EU-Perspektive für Nachrüstungs- und Anpassungsbedarf sorgen und somit die Nachfrage steigern. Deutsche Anbieter entsprechender Technik gelten als gut positioniert.

Serbiens Agrarsektor zieht ausländische Investitionen an

Belgrad (gtai) - Die serbische Landwirtschaft braucht dringend einen Modernisierungsschub. Doch die finanziellen Möglichkeiten der meisten Landwirte lassen kaum große Sprünge zu. Ausländische Investoren werden voraussichtlich für etwas Abhilfe sorgen. Als Impulsgeber für das Liefergeschäft setzen ausländische Technikanbieter auch auf Finanzhilfen der Europäischen Union. Bis 2020 stehen dem serbischen Agrarsektor 210 Mio. Euro zu.

Serbien stellt staatliche Beteiligungen an gut 500 Unternehmen zum Verkauf

Ein umfangreiches Maßnahmenpaket soll in Serbien die in bedrohliche Schieflage geratenen Staatsfinanzen wieder auf Kurs bringen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ein Nachtragshaushalt, der noch im September 2014 eingebracht werden soll. Geplant ist, dabei die Gehälter im öffentlichen Sektor und die Renten spürbar zu kappen. Zudem stehen auch zahlreiche Privatisierungen an, um den Staat mittel- bis langfristig von größeren finanziellen Lasten zu befreien.

Branche kompakt - Maschinenbau und Anlagenbau - Serbien, 2014

Zwar hat Serbiens Wirtschaft einen hohen Modernisierungsbedarf. Für Anbieter von Maschinen und Anlagen wird das daraus resultierende Potenzial jedoch erst mittel- bis langfristig zum Tragen kommen. Derzeit ist die Nachfrage finanziell nur unzureichend untermauert. Entsprechend prägt weiterhin Zurückhaltung das Bild beim Import von Investitionsgütern. Chancen für Zulieferungen bieten der Ausbau der Energie- und Verkehrsinfrastruktur oder Aktivitäten im Bergbau.

Wirtschaftstrends Jahresmitte 2014 - Serbien

Belgrad (gtai) - Der serbischen Wirtschaft wird es 2014 wohl nicht gelingen, an den Aufwärtstrend des Vorjahres anzuknüpfen. Ausgehend von ursprünglich ohnehin nur geringen Wachstumserwartungen dürfte das Land in Folge des Mai-Hochwassers auf einen leichten Abschwung zusteuern. Immerhin wird der Wiederaufbau mittelfristig die Investitionstätigkeit beleben - trotz des engen finanziellen Spielraums des Staates. Die Kürzung der Gehälter im öffentlichen Sektor wird den privaten Verbrauch zusätzlich schwächen.

Branche kompakt - Chemie-, chemische Industrie - Serbien, 2014

Belgrad (gtai) - Der serbische Markt für Chemieerzeugnisse wartet weiterhin auf eine Trendwende hin zum Positiven. Entsprechende Hoffnungen werden insbesondere in die potenziellen Impulsgeber Landwirtschaft, Nahrungsmittelverarbeitung und Bausektor gesetzt. Lokale Hersteller setzen zwar punktuell Akzente. Das Land bleibt aber auf umfangreiche Chemieeinfuhren angewiesen. Lieferanten aus Deutschland sind gut etabliert und erzielten 2013, im Gegensatz zu den Gesamtimporten der Branche, leichte Zuwächse.

Branche kompakt - Bauwirtschaft - Serbien, 2014

Belgrad (gtai) - Serbiens Bausektor kann 2014 voraussichtlich mit einem Ende der Abwärtsspirale rechnen. Die Entwicklung der Auftragseingänge zeugt jedenfalls von positiven Impulsen. Ein durchgreifender Aufschwung der Bauaktivitäten dürfte jedoch noch einige Zeit auf sich warten lassen. Dieser ist jedoch vonnöten, um dem hohen Nachholbedarf in Hoch- und Tiefbau gerecht zu werden. Das aktuelle Portfolio an größeren Projekten ist durch zahlreiche Vorhaben zum Neu- und Ausbau von Verkehrswegen gekennzeichnet.

Branche kompakt - Kfz-Industrie und Kfz-Teile - Serbien, 2014

Belgrad (gtai) - In Serbien ist der Pkw-Absatz weiterhin rückläufig. Allein im Zeitraum 2008 bis 2013 sind die Neuwagenverkäufe um etwa 60% auf nur noch etwa 22.500 Einheiten abgestürzt. Für 2014 ist bestenfalls mit einer Stabilisierung auf dem niedrigen Niveau zu rechnen. Andererseits ist das Land zunehmend als Standort für die Zulieferindustrie gefragt. Die Kunden für Teile und Komponenten aus serbischer Fertigung sind neben einem lokalen Fiat-Werk auch zahlreiche Autofabriken in Mitteleuropa.

Vertrieb und Handelsvertretersuche - Serbien

Belgrad (gtai) - Serbiens Einzelhandel beklagt bereits seit längerem schrumpfende Umsätze. Die hohe Arbeitslosigkeit und reale Kaufkraftverluste bremsen die Konsumfreude. Eine Trendwende ist vorerst nicht in Sicht. Eine überschaubare Zahl an Handelsketten bemüht sich um die Gunst der Kunden und kämpft um Marktanteile. Ausländische Firmen benötigen für eine erfolgreiche Tätigkeit auf dem recht überschaubaren Markt gute Handelsvertreter und Partner, die aktiv gefördert werden sollten. (Kontaktanschriften)

Serbiens Ausfuhren legten 2013 um ein Viertel zu

Bonn (gtai) - Der Außenhandel Serbiens legt wieder deutlich zu. Der Warenaustausch des Balkanlandes mit dem Ausland stieg 2013 gegenüber dem Vorjahr um 13% auf 26,5 Mrd. Euro. Einen kräftigen Sprung nach oben machten dabei die Exporte, die sich zur wichtigsten Stütze des Wirtschaftswachstums entwickelten. Die Einfuhren nahmen dagegen weniger stark zu. Für das Jahr 2014 rechnet die Regierung mit einem geringeren Zuwachs der Ein- und Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen von 1,6% beziehungsweise 6,4%.

Belgrad nimmt weiteren Anlauf für neuen Hauptbahnhof

Die serbische Hauptstadt kann mit der Station Beograd Centar nun wohl doch auf einen neuen Hauptbahnhof hoffen. Die zuständige Eisenbahngesellschaft des Landes Zeleznice Srbije hat Mitte Januar 2014 eine Ausschreibung zum Weiterbau auf den Weg gebracht. Für die Finanzierung der Arbeiten greift sie auf einen Kredit des Golfstaates Kuwait zurück. Für die Zukunft des Areals um den aktuell noch genutzten Hauptbahnhof herum am Save-Ufer gibt es bereits recht konkrete Ideen. (Kontaktanschriften)

Serbien forciert den Ausbau der kleinen Wasserkraft

Belgrad (gtai) - Serbien setzt für die Erzeugung von Strom auch auf eine stärkere Nutzung der Wasserkraft. Beträchtliches Potenzial wird bei kleinen Anlagen gesehen. Das Leistungsniveau entsprechender Kapazitäten soll sich langfristig nahezu verzehnfachen. Ende 2013 wurde eine weitere Auswahlrunde gestartet. Für rund 140 Standorte werden Interessenten aus dem In- und Ausland gesucht, um dort in Kleinkraftwerke zu investieren. Interessensbekundungen sind bis Ende Februar 2014 möglich.

Wirtschaftstrends Jahreswechsel 2013/14 - Serbien

Belgrad (gtai) - Serbiens Wirtschaft ist 2013 vor allem dank stark zulegender Exporte die Rückkehr zum Wachstum geglückt. Da die Binnennachfrage aber nach wie vor spürbar schwächelt, dürften auch mittelfristig allenfalls moderate Zuwächse möglich sein. Immerhin werden im Zusammenhang mit einigen großen Infrastrukturprojekten positive Impulse von Investitionen erwartet. Der private Konsum bleibt dagegen angesichts weiterhin drohender realer Einkommensverluste ohne Schwung.

Kreditvergabe und Zahlungsmoral - Serbien

Belgrad (gtai) - Kredite in Serbien sind überwiegend in Euro oder anderen Fremdwährungen fakturiert. Das hohe Zinsniveau hemmt die Kreditvergabe. Unternehmen beklagen finanzielle Engpässe. Aktuell sind etwa 20% aller Darlehen notleidend. Die Zahlungsfristen in der Wirtschaft lagen 2012 bei durchschnittlich 134 Tagen. Seit Ende März 2013 schreibt ein Gesetz für Transaktionen unter lokalen Firmen ein Zahlungsziel von maximal 60 Tagen vor. Bonitätsauskünfte sind recht einfach zu erhalten.